Per Mausklick in die Familienberatung

27.07.2001
Wegweiser durch soziale Einrichtungen und Dienste in Coburg
 
Coburg. Der Coburger Sozialatlas wurde völlig überarbeitet, übersichtlicher gestaltet und in die Internet-Präsentation der Stadt aufgenommen.
Ein Mausklick auf der Stadtseite www.stadt.coburg.de und schon ist man „drin“ im Wegweiser durch alle sozialen Einrichtungen und Dienste in Coburg.

Er wurde am Dienstag beim Bürgernetzverein in der Kleinen Johannisgasse präsentiert. Der neue Sozialatlas  sei ein Beispiel dafür, wie man unter Ausschöpfung zur Verfügung stehender technischer Möglichkeiten etwas schaffen könne, was allen Menschen nutzt, betonte René Leibold  vom ConNECt- Telezentrum in Neustadt.
Bürgermeister Norbert Tessmer hob die Vorteile  des Atlas im elektronischen Medium hervor. Zum einen sei er am Bedarf orientiert. Außerdem habe man von allen Computern mit Internetanschluss aus leichten zugriff. Schließlich bestehe im Gegensatz zum „Werk in gebundener Form“ die Chance, die ständigen Neuerungen  im sozialen Bereich einzubauen. „Dadurch bleibt er immer neu“, sagte Tessmer.
Er würdigte die große Fleißarbeit aller Beteiligten von der Datenerfassung bis zur Gewährleistung der Abrufbereitschaft und dankte im Namen der Stadt. Selbst wer keinen Computer zu Hause habe, könne sich über fünf Internetcafés und Jugendzentren Zugang verschaffen. Beim Bürgernetzverein und in der Stadtbücherei  stehen außerdem Internet-Zugänge kostenlos zur Verfügung. Die entsprechenden Passagen können bei Bedarf gedruckt werden, erklärte der „Webmaster“ von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Wifög), Rolf Krebs.

Andrea Gulich vom Jugendamt hob die große Rolle des Sozialatlas für Familien hervor. In kürzester Zeit seien sie über das neue Medium in der Lage zu erfahren, welche Stellen und Einrichtungen bei konkreten Problemen weiterhelfen können. Außerdem biete er selbst für Fachstellen die Möglichkeit, spezielle Informationen  zu erhalten.

Trotz der großen Komplexität des Themas bereite es durch eine überlegte Systematisierung des Atlas keine Schwierigkeiten  sich durch die gewünschten Rubriken zu finden. Ob Altenheime, Selbsthilfegruppen oder Erziehungsberatung- schnell ist man durch den Sozialatlas  in der Lage, sich einzuklicken  und sich Informationen zu holen.

Die Daten wurden „offline“, also mittels Archivierung erfasst und aufbereitet. Dies geschah in Zusammenarbeit mit Studenten der Fachhochschule.

Durch ConNect wurden sie in das internettaugliche HTML- Format gebracht.

Quelle: Neue Presse vom 27.07.2001